Kategorie: Wasserretter

Boot droht zu sinken

29. Juli 2020

Im Unterwasser-Innkanal drohte das Boot einer Baufirma zu sinken, da es fast komplett mit Wasser vollgelaufen war. Die Firma ist mit Arbeiten am neuen Wasserkraftwerk beschäftigt.
Wasserretter sicherten das Boot. Anschließend unterstützten wir das Auspumpen des Bootes durch die Verbund Innkraftwerke und schleppten das Wasserfahrzeug anschließend zu einer nahegelegenen Bootseinsetzstelle. Dort konnte das Boot aus dem Wasser genommen werden.

Ölsperre im Innkanal

6. Juli 2020

Wegen eines technischen Defekts gelangte über Nacht eine unbekannte Menge Öl aus einem Töginger Industriegebiet in den Innkanal. Die alarmierte Feuerwehr Töging forderte die Wasserwacht zur Unterstützung mit Boot an.
Die Bootsbesatzung legte einen Ring Ölschlingen um die Einlaufstelle. Anschließend wurde der betroffene Kanal durch die Feuerwehr gespült, um restliches Öl zu entfernen.
Nach zwei Wochen konnte die Ölsperre per Boot wieder entfernt werden.

Vermisstensuche am Inn bei Marktl

3. Juli 2020

Zu einer Vermisstensuche an den Inn bei Marktl wurden zahlreiche Einheiten der Wasserrettung alarmiert. Neben allen SEGn der Kreiswasserwacht Altötting waren auch die Wasserwachten Simbach und Prienbach im Einsatz. Wegen der sehr starken Wasserführung und der einsetzenden Dunkelheit wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet, um das lange Suchgebiet bis zum Kraftwerk Simbach effektiv absuchen zu können.
Der Einsatz wurde gegen 22.00 Uhr erfolglos abgebrochen. Am Tag darauf konnte die gesuchte Person nurmehr tot am österreichischen Ufer aufgefunden werden.

bsh

Vermisstensuche am Inn

22. Juni 2020

Zur Suche nach einer vermissten älteren Dame aus Altötting wurde auch die Wasserrettung alarmiert.
Die Wasserwachten Töging-Winhöring und Altötting-Neuötting suchten mit drei Booten den Inn zwischen Neuötting und Töging ab. Mit Fußtrupps wurden angrenzende Uferbereiche sowie kleinere Nebengewässer erkundet. Zur Einsatzleitung war der Einsatzleiter Wasserrettung der Kreiswasserwacht Altötting vor Ort.
Aus der Luft kam Unterstützung durch einen Polizeihubschrauber aus München. Daneben waren auch mehrere Rettungshundestaffeln sowie die BRK-Einsatzleitung gefordert.
Nach etwa drei Stunden wurde der Einsatz der Wasserrettung ergebnislos abgebrochen.

ESD Dienstleistungsgruppe spendet für die Wasserwacht

4. Juni 2020

Die beachtliche Summe von 1.200 Euro spendete die ESD Dienstleistungsgruppe an die Wasserwacht Töging-Winhöring.
Damit finanzieren die Wasserwachtler neue Einsatzbekleidung. Der Grund: Im vergangenen Jahr konnten fünf Jugendliche ihre Ausbildung zum Wasserretter erfolgreichen abschließen und rückten damit in die aktive Einsatzmannschaft auf. Pro Einsatzkraft musste die Ortsgruppe Einsatzbekleidung im Wert von 700 Euro beschaffen.
Maximilian Kammermeier, geschäftsführender Gesellschafter der ESD Gruppe, übergab die Spende zusammen mit seiner Lebensgefährtin Viktoria Nees an den Ortsgruppenvorsitzenden Martin Wiedenmannott (ganz rechts).
Mit im Bild auch Ausbilder Michael Gerreser (links) sowie Jung-Wasserretter Tobias Wiedenmannott (2. von rechts), der die neue Einsatzbekleidung präsentierte.

Zwei Einsätze in zwei Stunden

20. März 2020

Innerhalb von zwei Stunden wurde die SEG Töging gleich zweimal alarmiert. Zunächst ging es um die Rettung von zwei Rehen, die in das Wasser des Innkanals gestürzt waren und alleine das Gewässer nicht mehr verlassen konnten.
Beide Tiere wurden durch ein Rettungsboot der Töginger Wasserwacht geborgen und konnten anschließend unverletzt in die Freiheit entlassen werden.
Kurze Zeit später riefen die Alarmempfänger unsere Einsatzkräfte wieder an die Wache. Im Stadtgebiet Mühldorf befand sich eine Person im Inn. Kurz nach dem Ausrücken konnte der Einsatz abgebrochen werden, weil die Person das Wasser verlassen hatte.

Reh aus dem Isenkanal gerettet

8. März 2020

Insgesamt drei Rehe sprangen bei Aufham in den Isenkanal. Spaziergänger setzten daraufhin einen Notruf ab. Zwei Rehen gelang es nach kurzer Zeit, das künstliche Gewässer selbständig zu verlassen.
Das dritte Tier wurde von einem Wasserretter schwimmend aus dem Kanal gerettet und konnte in die Freiheit entlassen werden.
Mit uns im Einsatz war auch die Feuerwehr Winhöring.

Tauchübung im Innkanal

18. Januar 2020
Wenig Strömung, Wassertemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und ein Meter Sicht, also perfekte Tauchbedingungen – so lieben unsere Taucher den Innkanal.
Die Tauchgruppe der Wasserwacht Töging-Winhöring nutzte die winterlichen Wasserverhältnisse und trainierte in Töging das Tauchen in unserem Hausgewässer. Auch die Wasserretter waren nicht untätig und absolvierten einige Übungen in Zusammenarbeit mit der Bootsbesatzung.

Person aus dem Isenkanal gerettet

10. Dezember 2019

Ein Mann konnte von Einsatzkräften der Wasserwacht Töging-Winhöring, der Feuerwehr Winhöring, des Rettungsdienstes und der Polizei aus dem Isenkanal in Winhöring gerettet werden.
Der ersteintreffende Einsatzleiter Wasserrettung begab sich sofort ins Wasser und sicherte die leblose Person. Unterstützt von einem weiteren Wasserretter, Feuerwehrleuten und Polizisten gelang die Rettung aus dem betonierten Gewässer.
Anschließend unterstützten die Einsatzkräfte der Wasserwacht die Wiederbelebungsmaßnahmen des Rettungsdienstes. Der Mann wurde in eine Klinik eingeliefert.

Einsatzübung an der Isen

9. November 2019

Mit der Meldung „Vier vermisste Jugendliche im Bereich des Flusses Isen“ rückte die Wasserwacht Töging-Winhöring zu einer Einsatzübung aus. Angenommen wurde, dass vier Teilnehmer eines Jugendzeltlagers in der Nacht ausgebüxt waren und möglicherweise im Umfeld des Flusses umherirren.
Von Günzkofen aus machte sich ein Trupp Wasserretter zu Fuß, mit Schlauchboot und Rettungsbrett auf den Weg. An der Wehranlage Engfurt wurde das Flachwasserschubboot zu Wasser gelassen und in Richtung Günzkofen gesucht. Nach kurzer Zeit konnten alle vier Gesuchten durch die Einsatzgruppen gefunden und gerettet werden. Drei Kinder befanden sich an Land, ein Jugendlicher musste aus dem Wasser gerettet werden. Besonders bewährte sich bei dieser Übung das Flachwasserschubboot. Trotz hoher Zuladung an Mensch und Gerät und einem sehr niedrigen Wasserstand konnten weite Strecken sogar mit Motorunterstützung bewältigt werden.
Ein besonderer Dank geht an die Familie Vogl aus Engfurt, die eine Nutzung der Wehranlage, die sich auf ihrem Privatgrundstück befindet, als Übungsgelände gestattete.