Kategorie: Wasserretter

Ein einsatzreicher Nachmittag

8. Dezember 2018

Ereignisreich verlief der Samstag Nachmittag für die Töginger Wasserwachtler. Zunächst riefen am Mittag die Alarmempfänger die Wasserretter an den Innkanal. Vor dem Kraftwerk Töging war ein treibendes, totes Reh gesichtet worden; kein schöner Anblick für Spaziergänger. Die Integrierte Leitstelle Traunstein bat die Wasserwachtler, das Tier zu bergen und an den Kanalbetreiber zu übergeben.
Zurück vom Einsatz gehörte der Rest des Tages der Ausbildung. Unsere jungen Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst übten am Isenkanal und an der Isen im Bereich Winhöring Suchtechniken im Wasser, um sich auf den Wasserretter-Lehrgang im kommenden Jahr vorzubereiten.
Parallel absolvierten zwei angehende Wasserretter eine Ausbildungseinheit am Peracher Badesee.

Ölsperre im Innkanal errichtet

23. November 2018

Nachdem am Vormittag ein PKW im Innkanal bei Waldkraiburg versunken war, kam es am Abend erneut zu einer Alarmierung der SEG Töging. Das Landratsamt Mühldorf hatte angeordnet, dass im Bereich Töging eine Ölsperre im Innkanal zu errichten ist. Damit sollten austretende Betriebsstoffe aufgefangen werden.
Zusammen mit dem Einsatzleiter Wasserrettung Landkreis Altötting, der Feuerwehr Töging und dem THW Mühldorf wurden Ölschlingen in das Gewässer eingebracht. Aufgabe der Wasserwacht war es, die Arbeiten durch Boote und Wasserretter-Trupps abzusichern.
Das Vorhaben musste schließlich aufgegeben werden. Es zeigte sich, dass die Ölschlingen nicht geeignet sind, der starken Strömung des Innkanals standzuhalten.
Die Wasserwacht Töging-Winhöring war mit 19 Kräften vor Ort. Dabei wurden durch uns auch alle Einsatzkräfte mit Heißgetränken versorgt.

PKW versinkt im Innkanal – Großeinsatz

23. November 2018

Nach der Sichtung eines im Innkanal bei Pürten (Stadt Waldkraiburg) treibenden PKWs löste die Integrierte Leitstelle Traunstein mit dem Einsatzstichwort „Wassernot 4“ Alarm für zahlreiche Einsatzkräfte aus.
Da zunächst nicht klar war, ob sich Personen im Fahrzeug befinden, wurde mit Hochdruck nach dem Auto gesucht. Es konnte schließlich mit Sonar und der Kanal-Suchkette in der Nähe der Pürtner Brücke lokalisiert werden.
Gegenstände, die aus dem Wasser geborgen werden konnten, ließen darauf schließen, dass es sich bei dem versunkenen Wagen um ein kurz zuvor gestohlenes Fahrzeug handeln könnte, das möglicherweise im Innkanal entsorgt werden sollte.
Die Einsatzleitung entschloss sich, wegen der hohen Strömungsgeschwindigkeit und der damit verbundenen Risiken für die Rettungstaucher das Fahrzeug zunächst nicht zu bergen. Es soll zu gegebener Zeit aus dem Innkanal geholt werden.
Am Einsatz waren neben den Wasserwachten aus Töging, Waldkraiburg, Burgkirchen und Obing sowie der DLRG Mühldorf zahlreiche Kräfte der Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei beteiligt.

Nächtliche Einsatzübung am Innkanal

5. Oktober 2018

Zahlreiche Wasserwachtler der Ortsgruppe Töging-Winhöring absolvierten eine nächtliche Einsatzübung am Innkanal.
Angenommen wurde ein Bootsunfall mit mehreren, zum Teil schwer verletzten Personen. Ein treibender Bootsinsasse musste aus dem Wasser gerettet werden, zwei Personen waren an Land zu finden und zu versorgen. Die drei „Verletzten“ wurden mit Booten zum Hafen in Töging transportiert.
Für alle Teilnehmer war es ein realistischer und sehr gewinnbringender Übungsabend.

Vermisstensuche an Innkanal und Inn

3. Juli 2018

Eine große Vermisstensuche fand an Innkanal und Inn statt. Der Kanal im Stadtbereich Töging sowie der Inn zwischen Töging und Neuötting wurden durch sechs Boote abgesucht. Auch ein Polizeihubschrauber sowie Rettungshundestaffeln kamen zum Einsatz. Neben den Kräften der Wasserwacht Töging-Winhöring waren auch die Wasserwachten Altötting, Burgkirchen und Marktl, sowie die Feuerwehren Töging, Erharting, Mühldorf, Winhöring und Neuötting im Einsatz. Dazu kamen zahlreiche Kräfte des Sanitäts- und Rettungsdienstes sowie mehrere Polizeistreifen.
Am Abend dann die Entwarnung: Die gesuchte Person wurde im Freibad Töging erkannt. Die anwesenden Wasserretter versorgten die Person zusammen mit dem Schwimmmeister und übergaben sie an den Rettungsdienst.

Ausgiebiger Test des Flachwasserschubbootes

11. November 2017

Unter realistischen „Sauwetter“-Bedingungen wurde das neue Flachwasserschubboot am Peracher Badesee getestet. Ausgiebig wurden die Fahreigenschaften, Belademöglichkeiten, der Patientransport und die Rettung aus dem Wasser geprüft. Dabei stellte das Katastrophenschutz-Boot alle Beteiligten voll zufrieden. Selbst bei einer Beladung mit acht Personen zeigte das neue Rettungsmittel kaum Tiefgang und gute Bedienbarkeit. Auch unsere „Jugend-SEG“ war vor Ort und durfte den Umgang mit dem Schubboot trainieren.
Das Flachwasserschubboot ist für Einsätze in überfluteten Gebieten gedacht. Es besitzt vier Räder und kann bei sehr geringem Wasserstand auch geschoben werden.

Unimog und Anhänger stürzen in Innkanal

6. September 2017

Aus unbekannten Gründen kam der Fahrer eines Unimogs mit Mähwerk und Anhänger auf dem Damm des Innkanals im Töginger Stadtteil Waldfrieden vom Weg ab und stürzte über den Kanaldamm Richtung Wasser. Das Gefährt überschlug sich und blieb auf der sogenannten Berme des Innkanals hängen. Glück im Unglück für den Fahrer: Er konnte sich über die Frontscheibe aus dem Fahrzeug retten und schwamm selbständig ans Ufer.
Die alarmierten Feuerwehren aus Töging, Mühldorf und Neuötting sicherten das Gespann und bargen es in einer vierstündigen Aktion. Die Schnelleinsatzgruppe der Wasserwacht Töging war mit 16 Einsatzkräften, drei Einsatzfahrzeugen und zwei Rettungsbooten vor Ort. Mit den Booten und mehreren Wasserrettern wurde die Bergungsaktion abgesichert.
Die rettungsdienstliche Absicherung erfolgte durch den BRK-Rettungsdienst Altötting sowie die SEGn Transport Mühldorf und Ampfing.

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Schwerer Unfall am Alzufer

4. August 2017

Die Wasserwacht Töging wurde zu einem schweren Unfall an die Alz bei Garching alarmiert. Dort war ein PKW über eine sechs Meter hohe Hangkante auf eine Gruppe Jugendlicher gestürzt, die am Alzufer feierten. Zwei Jugendliche wurden unter dem Fahrzeug begraben und im Wasser liegend eingeklemmt. Für ein 15-jähriges Mädchen kam jede Hilfe zu spät, sie verstarb an der Unfallstelle. Der zweite Jugendliche wurde mit dem Rettungshubschrauber schwer verletzt in eine Klinik geflogen. Außerdem wurden auch die fünf Fahrzeuginsassen verletzt. Darüberhinaus waren einige Jugendliche zu betreuen, die Zeugen des Unfalls geworden waren.
Die Wasserwacht Töging war mit 17 Einsatzkräften vor Ort, darunter auch mit drei Rettungstauchern. Zwei Wasserrettertrupps der SEG Töging suchten den Fluss Alz wasserseitig nach Personen ab, die eventuell abgetrieben hätten sein können.
An der Einsatzstelle kümmerte sich ein Großaufgebot an Rettungskräften um die vielen Verletzten und Betroffenen, darunter die Wasserwachten Altötting, Burghausen und Burgkirchen-Emmerting, die Feuerwehr Garching sowie zahlreiche Kräfte des Rettungsdienstes, des Sanitätsdienstes und der Krisenintervention.

Einsatz am Inn bei Neuötting

29. Juni 2017

Eine 16-Jährige begab sich am Baggerweiher Kronberg während einer privaten Schul-Abschlussfeier stark alkoholisert in den Inn. Sie konnte von einem Passanten unterkühlt aus dem Wasser gerettet werden. Weil sie angab, dass ihr Begleiter im Inn versunken sei, löste die Integrierte Leitstelle Traunstein Alarm für die Wasserrettung aus. 25 Einsatzkräfte der Wasserwachten Töging, Altötting, Burghausen und Burgkirchen sowie Kräfte der Feuerwehren, des Rettungsdienstes, der Polizei sowie ein Rettungshubschrauber suchten etwa eine Stunde nach der vermeintlich versunkenen Person. Schließlich gab die Gerettete zu, den Begleiter nur erfunden zu haben.

Person aus Gefahrenlage befreit – Zwei Rehe geborgen

19. Juni 2017

Mit der Meldung „Reh treibt im Innkanal“ wurden Wasserwacht und Feuerwehr Töging heute um 15.15 Uhr an den Innkanal vor dem Wasserschloss in Töging alarmiert.
Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass nicht ein, sondern gleich zwei Tiere im Wasser trieben. Ein Zeuge hatte, um ein Tier retten zu können, die Berme des Innkanals betreten und sich so unbewusst in große Gefahr gebracht. Die Berme (Betonabsatz) befindet sich direkt am schnell fließenden Wasser und ist durch Matsch und Schlick extrem rutschig.
Die Wasserretter der Wasserwacht bargen mit dem Rettungsboot zunächst den Helfer und ein Reh, im Anschluss daran das zweite Tier aus dem Innkanal.
Feuerwehrleute und der herbeigerufene Jäger übernahmen die Tiere. Diese konnten nach kurzer Untersuchung in den Innauen in die Freiheit entlassen werden.
Die Wasserwacht warnt eindringlich davor, die Berme des Innkanals zu betreten. Auch bei Tieren, die sich in Gefahr befinden, muss unverzüglich die Rettungsleitstelle über den Notruf 112 verständigt werden.

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