Kategorie: SEG

Vermisstensuche an Innkanal und Inn

3. Juli 2018

Eine große Vermisstensuche fand an Innkanal und Inn statt. Der Kanal im Stadtbereich Töging sowie der Inn zwischen Töging und Neuötting wurden durch sechs Boote abgesucht. Auch ein Polizeihubschrauber sowie Rettungshundestaffeln kamen zum Einsatz. Neben den Kräften der Wasserwacht Töging-Winhöring waren auch die Wasserwachten Altötting, Burgkirchen und Marktl, sowie die Feuerwehren Töging, Erharting, Mühldorf, Winhöring und Neuötting im Einsatz. Dazu kamen zahlreiche Kräfte des Sanitäts- und Rettungsdienstes sowie mehrere Polizeistreifen.
Am Abend dann die Entwarnung: Die gesuchte Person wurde im Freibad Töging erkannt. Die anwesenden Wasserretter versorgten die Person zusammen mit dem Schwimmmeister und übergaben sie an den Rettungsdienst.

Wasserwacht im Mai – Arbeitsreicher Start in die Badesaison

1. Juni 2018

Das frühe hochsommerliche Wetter bescherte der Wasserwacht Töging-Winhöring in diesem Jahr einen arbeitsreichen Start in die Badesaison.
Auf der Wachstation im Freibad Hubmühle erbrachten die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer im ersten Monat dieser Saison 1.043 Wachstunden und leisteten 61 mal Erste Hilfe. Die Wache war an 26 von 31 Tagen besetzt.
Die Piepser der Schnelleinsatzgruppe (SEG) riefen viermal zum Einsatz. Dabei handelte es sich glücklicherweise ausschließlich um Rettungen von Tieren in Wassernot. Drei Rehe wurden aus dem Innkanal befreit, eines trieb im Isenkanal.
Auch in der Ausbildung waren die Wasserretter nicht untätig. Zahlreiche Mitglieder der Wasserwacht absolvierten einen Erste Hilfe-Kurs und auch zwei Abende zur Theorie des Rettungsschwimmen fanden statt.

Woche der schwimmenden Rehe

9. und 11. Mai 2018

Gleich drei mal innerhalb von drei Tagen wurde die Wasserwacht wegen hilflos im Wasser treibender Rehe gerufen.
Zunächst alarmierte die Leitstelle Traunstein an den Isenkanal in Winhöring. Dieser Einsatz konnte nach wenigen Minuten abgebrochen werden. Dem Tier war es gelungen, das Gewässer selbständig zu verlassen.
Zwei Tage später war der Innkanal in Töging das Ziel von Wasserwacht und Feuerwehr. Ein Reh saß auf der Kanalberme kurz vor dem Kraftwerk. Es wurde durch ein Motorboot an Land gebracht.
Nachdem die Boote wieder auf den Trailern standen, kam der nächste Einsatzauftrag der Leitstelle: Ein weiteres Reh befand sich im Töginger Stadtteil Waldfrieden im Wasser. Auch dieses wurde mit einem Boot geborgen und an die Feuerwehr Töging übergeben.

Schon wieder Reh im Innkanal

21. Mai 2018

Auffällig viele Rehe stürzen derzeit in Gewässer und können sich daraus nicht mehr befreien. Nachdem letzte Woche bereits zwei Rehe in den Innkanal gefallen waren und ein weiteres Tier im Isenkanal trieb, war wieder ein Tier im Innkanal gefangen.
Das Reh wurde mit einem Rettungsboot eingefangen und in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Töging an Land gebracht. Anschließend konnte es in den nahen Innauen in die Freiheit entlassen werden.

Aus Übung wird Einsatz

10. März 2017

„Einsatz der Kanalsuchkette“ war das Thema des monatlichen Übungs-Nachmittages. Dieses Suchgerät wurde speziell für Einsätze am Innkanal konstruiert. Eine Kette mit mehreren rollbaren Grundgewichten wird durch zwei Trupps, die auf beiden Kanalseiten mitgehen, über den Grund des Innkanals gezogen. Größere Gegenstände, wie etwa PKWs oder auch Motorräder können damit lokalisiert werden.
Aus der Übung wurde überraschend ein Einsatz. Auf Höhe Flusskilometer 18,7 verhängte sich die Suchkette am Grund. Eine Überprüfung mit dem Sonarboot ergab kein aussagekräftiges Bild. Nachdem einige Öltropfen beobachtet werden konnten, die an die Wasseroberfläche stiegen, meldete der Einsatzleiter über die Integrierte Leitstelle einen Taucheinsatz an. Zwei Rettungstaucher begutachteten die Stelle, konnten aber keine Feststellungen machen. Ob sich die Suchkette anderweitig verhakte oder ob ein evtl. vorhandenes Fundstück weitergetrieben wurde, bleibt unklar.

Töginger Wasserretter erbringen 14.836 Stunden – Aus der Jahreshauptversammlung der Wasserwacht Töging-Winhöring

3. März 2018

14.836 Dienst-, Einsatz- und Ausbildungsstunden erbrachten die Wasserretter der Wasserwacht Töging-Winhöring im vergangenen Jahr 2017. Diese unglaubliche Zahl hoben Martin Wiedenmannott, der Vorsitzende der Ortsgruppe, und Technischer Leiter Kurt Ebner im Gasthaus Isensee hervor.
Alleine 7.125 Stunden entfielen dabei auf den Einsatzdienst, davon wurden 3.978 Wachstunden im Töginger Freibad Hubmühle erbracht. Aber auch in der Ausbildung der Kinder und Jugendlichen sowie der erwachsenen Aktiven waren die Wasserwachtler nicht untätig. 5.162 Stunden schlugen im Rahmen der Übungsabende, der Gruppenstunden der Jugend, des Ausbildungszeltlagers und der Schwimmtrainings zu Buche.
Immer häufiger treten die Wasserretter auch im Rahmen von Sanitätsdiensten bei Veranstaltungen in Aktion. Neun derartige Einsätze fielen im Jahr 2017 an.

Kernstück der Ortsgruppe ist die Schnelleinsatzgruppe (SEG), die Tag und Nacht durch die Integrierte Leitstelle Traunstein zu Notfällen im und am Wasser alarmiert werden kann. Die SEG war im Jahr 2017 19 mal gefordert. Die Mehrzahl der Einsätze (13) war am Innkanal zwischen Töging und Mühldorf zu bewältigen. Dies zeigt wieder einmal eindrucksvoll, wie wichtig eine effektive Wasserrettung entlang des Innkanals ist. Drei Einsätze wurden auf dem Inn durchgeführt, einer an der Isen, einer am Isenkanal und ein Einsatz führte die Wasserwachtler an die Alz bei Garching. Dort kam es zu einem tragischen Verkehrsunfall am Alzufer.
Die Leistelle alarmierte die SEG Töging u.a. zweimal wegen einer im Wasser treibenden Person, zweimal wegen eines Fahrzeuges im Wasser sowie zu zwei Totenbergungen. Weiterhin fielen auch drei Vermisstensuchen und fünf Tierrettungen an.

Sehr erfreut hob Technischer Leiter Kurt Ebner die Qualität der Ausbildung innerhalb der Ortsgruppe hervor. Er überreichte insgesamt 49 Ausbildungszeugnisse diverser Lehrgänge und Schulungen. „Um den Nachwuchs brauchen wir uns derzeit keine Sorgen zu machen“, merkte Ortsvorsitzender Martin Wiedenmannott an.

Kassenwartin Petra Wiedenmannott präsentierte anschließend eine solide Kassenlage. Erheblichen Ausgaben standen ebenso große Einnahmen gegenüber, so dass die Kasse 2017 mit einem geringen Defizit von nur etwa 500 Euro abgeschlossen werden konnte. Die beiden Kassenrevisorinnen Veronika Blaschke und Andrea Mayer bestätigten der Kassierin eine akkurate und einwandfreie Kassenführung.

Über die Aktivitäten der Jugendgruppe berichtete die stellvertretende Jugendleiterin Sandra Holzer. Aufgeteilt in drei Altersgruppen treffen sich die Jung-Wasserretter wöchentlich zu Gruppenstunden und Schwimmtraining. Aber auch bei vielen Aktionen der Ortsgruppe sind die Jugendlichen mit dabei. Die Größeren schnuppern auch schon in den Wachdienst hinein und verstärken eifrig die Wachmannschaft im Freibad Hubmühle. Jugendleiter Michael Bonengel, der erst im letzten Jahr das Amt angetreten hatte, wurde durch Martin Wiedenmannott und Sandra Holzer wieder aus dem Amt verabschiedet, nachdem er sich aufgrund einer beruflichen Veränderung nicht mehr wie bisher einbringen kann. Im Sommer findet im Rahmen einer Jugendversammlung eine Nachwahl statt.

Die Bedeutung der Wasserwacht und die eindrucksvolle Leistungsbilanz hoben verschiedene Gäste in ihren Grußworten hervor. Die Vorsitzende der Wasserwacht Oberbayern, Birgit Moosbauer, der stellvertretende Kresiwasserwacht-Leiter Christian Fendt sowie BRK-Direktor Josef Jung sprachen als Vertreter des Bayerischen Roten Kreuzes. Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst hob die Bedeutung der Wasserwacht für die Stadt Töging hervor. „Ein Betrieb des Freibades ohne die Wasserwacht ist für uns so nicht vorstellbar“, lobte er den Einsatz im Hubmühlbad. Auch Werkleiter Klaus Schöler von den Verbund Innkraftwerken betonte die gute Zusammenarbeit. „Mit euch haben wir stets einen verlässlichen Partner vor Ort“, so Klaus Schöler. Als Zeichen der Wertschätzung hatte der Verbund im Jahr 2017 die Beschaffung eines neuen Flachwasserschubbootes für Katastropheneinsätze mit einem hohen Betrag unterstützt.

Bevor wie jedes Jahr die von Petra Wiedenmannott erstellten und musikalisch unterlegten „Bilder des Jahres“ präsentiert wurden, freuten sich eine Reihe aktiver Mitglieder über ihre Ehrung für langjährige Dienste in der Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes.

Frau aus Innkanal gerettet

11. Februar 2018

Eine 81-jährige Frau konnte lebend aus dem Innkanal kurz vor dem Kraftwerk Töging gerettet werden.
Die Dame war treibend auf Höhe der Kanalbrücke Mühldorfer Straße gesichtet worden. Beim Eintreffen der Rettungskräfte trieb sie in der Nähe des Kanalkraftwerkes. Mit dem Rettungsboot „Wasserwacht Töging 99/2“ wurde die Patientin geborgen und am Ufer an die bereitstehenden Kräfte der Feuerwehr Töging übergeben.
Zu dem Einsatz alarmierte die Integrierte Leitstelle Traunstein ein Großaufgebot an Rettungskräften: Neben der Wasserwacht Töging waren der Einsatzleiter Wasserrettung Landkreis Altötting, die DLRG Mühldorf, der Rettungshubschrauber „Christoph 14“, der BRK-Rettungsdienst mit vier Fahrzeugen, der HvO Töging, die Feuerwehr Töging sowie mehrere Fahrzeuge der Polizei im Einsatz.

Ausgiebiger Test des Flachwasserschubbootes

11. November 2017

Unter realistischen „Sauwetter“-Bedingungen wurde das neue Flachwasserschubboot am Peracher Badesee getestet. Ausgiebig wurden die Fahreigenschaften, Belademöglichkeiten, der Patientransport und die Rettung aus dem Wasser geprüft. Dabei stellte das Katastrophenschutz-Boot alle Beteiligten voll zufrieden. Selbst bei einer Beladung mit acht Personen zeigte das neue Rettungsmittel kaum Tiefgang und gute Bedienbarkeit. Auch unsere „Jugend-SEG“ war vor Ort und durfte den Umgang mit dem Schubboot trainieren.
Das Flachwasserschubboot ist für Einsätze in überfluteten Gebieten gedacht. Es besitzt vier Räder und kann bei sehr geringem Wasserstand auch geschoben werden.

Nächtliche Vermisstensuche nimmt glückliches Ende

2. November 2017

Am Abend gegen 21.30 Uhr wurde die Wasserrettung entlang des Innkanals zu einer Vermisstensuche alarmiert. Bereits seit den Mittagsstunden wurde ein älterer Mann vermisst. Umfangreiche Suchmaßnahmen hatten bis zum Abend keinen Erfolg gebracht, so dass sich die Einsatzleitung entschloss, auch den Innkanal in das Suchgebiet mit einzubeziehen.
Etwa eine Stunde nach Alarmierung kam die Meldung, dass der Mann wohlbehalten von einem Autofahrer 10 km von seiner Wohnung entfernt aufgegriffen worden war.
Die Wasserwacht Töging-Winhöring war mit zwei Rettungsbooten, drei Einsatzfahrzeugen und 24 Einsatzkräften vor Ort.
An der Suche beteiligten sich auch die Wasserwacht Waldkraiburg, die DLRG Mühldorf, der Einsatzleiter Wasserrettung Landkreis Mühldorf, die Feuerwehr Mößling, die Feuerwehr Altmühldorf, der BRK-Rettungsdienst, die UG San-EL Mühldorf sowie die Polizei.

Drei gleichzeitige Einsätze am Innkanal

2. November 2017

Die SEG der Wasserwacht Töging-Winhöring wurde mit der Meldung „Reh treibt im Innkanal“ alarmiert. Noch während der Alarmierung gingen zwei weitere Notrufe bei der Integrierten Leitstelle Traunstein ein: Im Wasser des Kanals trieben zwei Wildschweine. Zudem hatten Mitarbeiter des Kraftwerksbetreibers eine leblose Person im Rechen des Kraftwerks Töging entdeckt.
Mit dem Schlauchboot der SEG Töging wurde die Person aus dem Rechen geborgen. Das zweite Boot der Ortsgruppe trieb die Wildschweine aus dem Wasser. Das Reh wurde durch die Kollegen der DLRG Mühldorf aus dem Wasser gerettet.
Neben den 13 Einsatzkräften der Wasserwacht Töging-Winhöring waren auch die Feuerwehr Töging, der
Einsatzleiter Wasserrettung Landkreis Altötting, die Wasserwachten Altötting und Waldkraiburg, die DLRG Mühldorf, der BRK-Rettungsdienst, die Polizei und Mitarbeiter der Verbund Innkraftwerke im Einsatz.

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