Kategorie: Ausbildung

Internationaler Tag der Ersten Hilfe

 

8. September 2018

Unter dem Motto „Erste Hilfe – kinderleicht“ bot die Wasserwacht-Jugendgruppe den Besuchern des Töginger REWE-Marktes an, am Internationalen Tag der Ersten Hilfe ihre Erste Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. So konnte die Stabile Seitenlage wiederholt und die Herz-Lungen-Wiederbelebung geübt werden. Besonderes Interesse rief der Defibrillator hervor, den die Wasserwachtler vor Ort präsentierten. Den interessierten Besuchern wurde anschaulich demonstriert, wie einfach und selbsterklärend ein solches Gerät bei der Wiederbelebung auch von Laien eingesetzt werden kann.  Viele nutzten die Gelegenheit, das gleich einmal selbst auszuprobieren.
Einige Töginger äußerten vor Ort auch ihre Bedenken, dass sie sich unsicher fühlen und Angst haben, im Ernstfall etwas falsch zu machen. Anita Wendt, die Organisatorin der Aktion, konnte die Ängste zerstreuen: „Das Falscheste, was Sie bei einem Notfall tun können, ist nichts zu tun.“
Die Wasserwacht empfiehlt, die Kenntnisse der Ersten Hilfe regelmäßig durch die Teilnahme an einem Rotkreuzkurs aufzufrischen.

Bayerisch-Sächsisches Jugendlager

5. bis 10. August 2018

Zu einem 6-tägigen Ausbildungs-Zeltlager trafen sich 40 Wasserwachtler der Ortsgruppe Töging-Winhöring mit 20 Jugendlichen und Betreuern der Partner-Ortsgruppe Schwarzenberg-Grünhain aus dem Erzgebirge. Das Jugendlager findet in jährlichem Wechsel im Landkreis Altötting oder in Sachsen statt.
Die Kinder und Jugendlichen beider Wasserwacht-Gruppen erlebten spannende Tage im Freibad Hubmühle, wo das Zeltlager aufgebaut worden war. Neben wasserwacht-spezifischer Ausbildung im Rettungsschwimmen und in Erster Hilfe standen auch Spiel und Spaß auf dem Programm. Zahlreiche Gruppenspiele, ein Ausflug zum Fußball-Golf oder eine große abendliche „Verbrecherjagd“ im Freibadgelände sorgten dafür, dass keine Langeweile aufkam.
Das gemeinsame Jugendlager hat eine lange Tradition: Bereits seit 1992 finden jährlich länderübergreifende Treffen zwischen beiden Wasserwachten statt. Die Partnerschaft wurde nach der Wende gegründet, um den Aufbau der Wasserrettung in den neuen Bundesländern zu unterstützen. Die Verbindung zwischen den Ortsgruppen Töging-Winhöring und Schwarzenberg-Grünhain ist bayernweit die letzte, die noch aktiv und regelmäßig gepflegt wird.

 

 

 

 

 

 

40 Kindern Schwimmunterricht erteilt

26. Juli 2018

40 Kinder haben in dieser Badesaison durch die Wasserwacht Schwimmunterricht im Freibad Hubmühle erhalten. Zwei jeweils zweiwöchige Schwimmkurse wurden in diesem Jahr angeboten. Einige Kinder haben das Schwimmen so gut erlernt, dass sie das Frühschwimmerabzeichen „Seepferdchen“ erfolgreich abgelegen konnten.

Sechs neue „Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst“

23. Juli 2018

Sechs Jugendliche unserer Ortsgruppe im Alter zwischen 15 und 16 Jahren haben sich nach wochenlanger Ausbildung einer umfangreichen Prüfung unterzogen und dürfen sich nun „Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst“ nennen. Damit haben sie die Qualifikation erlangt, vollumfänglich am Wachdienst teilnehmen zu dürfen.
Die Prüfung beinhaltete anspruchsvolle theoretische Fragen zum Rettungsschwimmen, zur Einsatztaktik und zum Wachdienst sowie zum Einsatz des AED (automatisierter externer Defibrillator).
Auch zwei praktische Prüfungsteile waren zu bewältigen: Zum einen die Rettung einer Person aus dem Wasser mit Heraufholen aus 4 Meter Wassertiefe sowie die Reanimation eines Patienten mit Einsatz von AED und dem Legen eines Larynxtubus.
Wir gratulieren zur bestandenen Prüfung!

 

Lehrgang „Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst“

7. Juli 2018

Sieben junge Wasserwachtler unserer Ortsgruppe absolvieren derzeit den Lehrgang „Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst“. Dazu fand ein Ausbildungstag am Badesee Perach statt.
Aufbauend auf dem Deutschen Rettungsschwimmabzeichen in Silber lernen die angehenden Rettungsschwimmer u.a. Grundlagen der Einsatztaktik, erweiterte Erste Hilfe sowie Such- und Rettungstechniken. So geschult können sie später selbständig am Wachdienst teilnehmen und qualifizieren sich für die Ausbildung zum Wasserretter.

Rettungsschwimmkurs für externe Teilnehmer

5. Juli 2018

Sechs Kursteilnehmer haben erfolgreich den Rettungsschwimmkurs für externe Teilnehmer abgelegt und das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber erworben. Die Prüflinge, zum Teil Übungsleiter in Spportvereinen oder auch Interessenten für Berufe im Rettungswesen, qualifizierten sich an mehreren Abenden unter der Leitung von Ausbilder Michael Gerreser in Theorie und Praxis.

Wasserwacht im Mai – Arbeitsreicher Start in die Badesaison

1. Juni 2018

Das frühe hochsommerliche Wetter bescherte der Wasserwacht Töging-Winhöring in diesem Jahr einen arbeitsreichen Start in die Badesaison.
Auf der Wachstation im Freibad Hubmühle erbrachten die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer im ersten Monat dieser Saison 1.043 Wachstunden und leisteten 61 mal Erste Hilfe. Die Wache war an 26 von 31 Tagen besetzt.
Die Piepser der Schnelleinsatzgruppe (SEG) riefen viermal zum Einsatz. Dabei handelte es sich glücklicherweise ausschließlich um Rettungen von Tieren in Wassernot. Drei Rehe wurden aus dem Innkanal befreit, eines trieb im Isenkanal.
Auch in der Ausbildung waren die Wasserretter nicht untätig. Zahlreiche Mitglieder der Wasserwacht absolvierten einen Erste Hilfe-Kurs und auch zwei Abende zur Theorie des Rettungsschwimmen fanden statt.

Aus Übung wird Einsatz

10. März 2017

„Einsatz der Kanalsuchkette“ war das Thema des monatlichen Übungs-Nachmittages. Dieses Suchgerät wurde speziell für Einsätze am Innkanal konstruiert. Eine Kette mit mehreren rollbaren Grundgewichten wird durch zwei Trupps, die auf beiden Kanalseiten mitgehen, über den Grund des Innkanals gezogen. Größere Gegenstände, wie etwa PKWs oder auch Motorräder können damit lokalisiert werden.
Aus der Übung wurde überraschend ein Einsatz. Auf Höhe Flusskilometer 18,7 verhängte sich die Suchkette am Grund. Eine Überprüfung mit dem Sonarboot ergab kein aussagekräftiges Bild. Nachdem einige Öltropfen beobachtet werden konnten, die an die Wasseroberfläche stiegen, meldete der Einsatzleiter über die Integrierte Leitstelle einen Taucheinsatz an. Zwei Rettungstaucher begutachteten die Stelle, konnten aber keine Feststellungen machen. Ob sich die Suchkette anderweitig verhakte oder ob ein evtl. vorhandenes Fundstück weitergetrieben wurde, bleibt unklar.

Töginger Wasserretter erbringen 14.836 Stunden – Aus der Jahreshauptversammlung der Wasserwacht Töging-Winhöring

3. März 2018

14.836 Dienst-, Einsatz- und Ausbildungsstunden erbrachten die Wasserretter der Wasserwacht Töging-Winhöring im vergangenen Jahr 2017. Diese unglaubliche Zahl hoben Martin Wiedenmannott, der Vorsitzende der Ortsgruppe, und Technischer Leiter Kurt Ebner im Gasthaus Isensee hervor.
Alleine 7.125 Stunden entfielen dabei auf den Einsatzdienst, davon wurden 3.978 Wachstunden im Töginger Freibad Hubmühle erbracht. Aber auch in der Ausbildung der Kinder und Jugendlichen sowie der erwachsenen Aktiven waren die Wasserwachtler nicht untätig. 5.162 Stunden schlugen im Rahmen der Übungsabende, der Gruppenstunden der Jugend, des Ausbildungszeltlagers und der Schwimmtrainings zu Buche.
Immer häufiger treten die Wasserretter auch im Rahmen von Sanitätsdiensten bei Veranstaltungen in Aktion. Neun derartige Einsätze fielen im Jahr 2017 an.

Kernstück der Ortsgruppe ist die Schnelleinsatzgruppe (SEG), die Tag und Nacht durch die Integrierte Leitstelle Traunstein zu Notfällen im und am Wasser alarmiert werden kann. Die SEG war im Jahr 2017 19 mal gefordert. Die Mehrzahl der Einsätze (13) war am Innkanal zwischen Töging und Mühldorf zu bewältigen. Dies zeigt wieder einmal eindrucksvoll, wie wichtig eine effektive Wasserrettung entlang des Innkanals ist. Drei Einsätze wurden auf dem Inn durchgeführt, einer an der Isen, einer am Isenkanal und ein Einsatz führte die Wasserwachtler an die Alz bei Garching. Dort kam es zu einem tragischen Verkehrsunfall am Alzufer.
Die Leistelle alarmierte die SEG Töging u.a. zweimal wegen einer im Wasser treibenden Person, zweimal wegen eines Fahrzeuges im Wasser sowie zu zwei Totenbergungen. Weiterhin fielen auch drei Vermisstensuchen und fünf Tierrettungen an.

Sehr erfreut hob Technischer Leiter Kurt Ebner die Qualität der Ausbildung innerhalb der Ortsgruppe hervor. Er überreichte insgesamt 49 Ausbildungszeugnisse diverser Lehrgänge und Schulungen. „Um den Nachwuchs brauchen wir uns derzeit keine Sorgen zu machen“, merkte Ortsvorsitzender Martin Wiedenmannott an.

Kassenwartin Petra Wiedenmannott präsentierte anschließend eine solide Kassenlage. Erheblichen Ausgaben standen ebenso große Einnahmen gegenüber, so dass die Kasse 2017 mit einem geringen Defizit von nur etwa 500 Euro abgeschlossen werden konnte. Die beiden Kassenrevisorinnen Veronika Blaschke und Andrea Mayer bestätigten der Kassierin eine akkurate und einwandfreie Kassenführung.

Über die Aktivitäten der Jugendgruppe berichtete die stellvertretende Jugendleiterin Sandra Holzer. Aufgeteilt in drei Altersgruppen treffen sich die Jung-Wasserretter wöchentlich zu Gruppenstunden und Schwimmtraining. Aber auch bei vielen Aktionen der Ortsgruppe sind die Jugendlichen mit dabei. Die Größeren schnuppern auch schon in den Wachdienst hinein und verstärken eifrig die Wachmannschaft im Freibad Hubmühle. Jugendleiter Michael Bonengel, der erst im letzten Jahr das Amt angetreten hatte, wurde durch Martin Wiedenmannott und Sandra Holzer wieder aus dem Amt verabschiedet, nachdem er sich aufgrund einer beruflichen Veränderung nicht mehr wie bisher einbringen kann. Im Sommer findet im Rahmen einer Jugendversammlung eine Nachwahl statt.

Die Bedeutung der Wasserwacht und die eindrucksvolle Leistungsbilanz hoben verschiedene Gäste in ihren Grußworten hervor. Die Vorsitzende der Wasserwacht Oberbayern, Birgit Moosbauer, der stellvertretende Kresiwasserwacht-Leiter Christian Fendt sowie BRK-Direktor Josef Jung sprachen als Vertreter des Bayerischen Roten Kreuzes. Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst hob die Bedeutung der Wasserwacht für die Stadt Töging hervor. „Ein Betrieb des Freibades ohne die Wasserwacht ist für uns so nicht vorstellbar“, lobte er den Einsatz im Hubmühlbad. Auch Werkleiter Klaus Schöler von den Verbund Innkraftwerken betonte die gute Zusammenarbeit. „Mit euch haben wir stets einen verlässlichen Partner vor Ort“, so Klaus Schöler. Als Zeichen der Wertschätzung hatte der Verbund im Jahr 2017 die Beschaffung eines neuen Flachwasserschubbootes für Katastropheneinsätze mit einem hohen Betrag unterstützt.

Bevor wie jedes Jahr die von Petra Wiedenmannott erstellten und musikalisch unterlegten „Bilder des Jahres“ präsentiert wurden, freuten sich eine Reihe aktiver Mitglieder über ihre Ehrung für langjährige Dienste in der Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes.

Jugendgruppe leuchtet aus

2. Februar 2018

Technik-Ausbildung stand im wöchentlichen Gruppenabend der Jugend auf dem Programm. Die angehenden Wasserretter nahmen den Technik-Anhänger der Ortsgruppe genau unter die Lupe und leuchteten eine Einsatzstelle aus. Der Geräteanhänger der SEG verfügt über zwei Notstromaggregate, einen pneumatischen Lichtmast und mehrere weitere Beleuchtungseinrichtungen.

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