Vermisstensuche an der Salzach

16. Februar 2021

Die SEG Töging wurde zusammen mit einer Vielzahl weiterer Einsatzkräfte an die Salzach in Burghausen alarmiert. Dort wurde intensiv nach einer vermissten Person gesucht.
Der Einsatz gestaltete sich sehr schwierig, weil wegen des Niedrigwassers nahezu alle Bootseinsetzstellen nicht benutzbar oder vereist waren.
Nach mehr als vierstündiger Suche wurde der Einsatz ergebnislos abgebrochen.
Die Wasserwacht Töging war mit 13 Einsatzkräften vor Ort und stellte den diensthabenden Einsatzleiter Wasserrettung.

Pressebericht aus dem Alt-, Neuöttinger Anzeiger vom 17. Februar 2021

Pressebericht aus dem Alt-, Neuöttinger Anzeiger vom 18. Februar 2021

Neues Einsatzfahrzeug eingetroffen

6. Februar 2021

Als Ersatz für unser 20 Jahre altes Taucheinsatzfahrzeug ist ein neuer „Gerätewagen Wasserrettung“ in Töging eingetroffen. Das Fahrzeug wurde vom Freistaat Bayern finanziert und von der Firma Binz Ambulance- und Umwelttechnik für den Wasserrettungsdienst ausgebaut. Die Ortsgruppe muss einen Eigenanteil von 10% der Investitionskosten sowie die Kosten für Zusatzausstattung selbst tragen.
Im Fahrzeug wird vor allem die komplette Ausrüstung für unsere Rettungstaucher mitgeführt. Deshalb ließen wir auch eine seitliche ausfahrbare Markise am Fahrzeug montieren, um den Tauchern bei längeren Einsätzen im Sommer Sonnenschutz bieten zu können.
Mit der Auslieferung des neuen Einsatzfahrzeuges ist die Schnelleinsatzgruppe Töging wieder auf einem topaktuellen Stand und für die nächsten Jahre gut gerüstet.

Die folgenden Bilder geben Ihnen einige Einblicke in den Gerätewagen Wasserrettung „Wasserwacht Töging 91/1“:

Glückliches Ende – Verdacht „Kind unter Eis“

1. Januar 2021

Mit der dramatischen Meldung „Kind 7 Jahre evtl. in Eis eingebrochen“ wurden heute zahlreiche Einheiten in das Gemeindegebiet Heldenstein alarmiert. Vor Ort galt es, drei dicht nebeneinander liegende Teiche abzusuchen, die alle zugefroren waren. Nach etwa 30 Minuten kam die erlösende Meldung, dass das Kind wohlbehalten von Feuerwehrkräften im Ortsgebiet aufgegriffen werden konnte. Die SEG Töging war mit insgesamt 16 Einsatzkräften vor Ort, darunter 3 Rettungstaucher.

Pressebericht aus dem Alt-, Neuöttinger Anzeiger vom 4. Januar 2021

Ehrenvorsitzender Reinhard Wiedenmannott verstorben

23. Dezember 2020

Im Alter von 75 Jahren ist am Tag vor Heiligabend unser Ehrenvorsitzender Reinhard Wiedenmannott verstorben. Wie kein anderer hat er über viele Jahrzehnte die Wasserwacht in der Innstadt und darüber hinaus geprägt.
Reinhard Wiedenmannott trat am 1. Juni 1958 13-jährig in die Wasserwacht-Ortsgruppe Töging ein, nachdem er während eines Urlaubs in Kelheim an der Donau Bekanntschaft mit der dortigen Wasserwacht gemacht hatte.
Im Laufe der Jahre absolvierte Reinhard Wiedenmannott zahlreiche Ausbildungen bis hin zum Rettungstaucher und Rettungsdiensthelfer.
Ab 1963 bekleidete er bereits das Amt des Stellvertretenden Ortsgruppenleiters. Im Jahr 1968 wurde er zum Leiter der Ortsgruppe gewählt. Dieses Amt bekleidete Reinhard Wiedenmannott 29 Jahre lang bis ins Jahr 1997.
Auch auf Kreisebene war Reinhard Wiedenmannott aktiv, u.a. als Technischer Leiter der Kreiswasserwacht, stellvertretender Leiter der Kreiswasserwacht und als Leiter der Jugendarbeit im Jugendrotkreuz des BRK-Kreisverbandes Altötting.
Ab 1997 wurde er zum Rotkreuzbeauftragten des BRK-Kreisverbandes berufen und kümmerte sich in diesem Amt um die Belange des Katastrophenschutzes.
Im Jahr 1971 gründete Reinhard Wiedenmannott mit dem „Wasserrettungszug Töging“ eine der ersten mobilen Schnelleinsatzgruppen in Bayern überhaupt. Zahlreiche Unfälle am Innkanal hatten zur Gründung der SEG geführt. Reinhard Wiedenmannott kann zurecht als einer der Väter der mobilen Wasserrettung in Bayern genannt werden. Das Amt des SEG-Leiters und Einsatzleiters Wasserrettung im Landkreis Altötting führte er bis 2003, also 33 Jahre lang, aus.
Ab dem Jahr 2003 beschäftigte sich Reinhard Wiedenmannott intensiv mit der Krisenintervention. Die Betreuung der Einsatzkräfte durch ausgebildete Fachleute war ihm ein besonderes Anliegen. Die Wasserwacht Töging-Winhöring erhielt dadurch als eine der ersten Wasserwacht-Ortsgruppen eine Helfer-Gruppe zur Stressbewältigung von Einsatzkräften. Auch im Kriseninterventionsteam des BRK-Kreisverbandes arbeitete Reinhard Wiedenmannott mit.
Ein großes Anliegen war ihm auch die Partnerschaft mit der sächsischen Wasserwacht-Ortsgruppe Schwarzenberg-Grünhain, die 1992 von ihm begründet wurde. Die Partnerschaft lebt bis heute fort.
Für seine jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit erhielt Reinhard Wiedenmannott im Jahr 2006 aus den Händen von Regierungspräsident Christoph Hillenbrand das Steckkreuz für besondere Verdienste um das Bayerische Rote Kreuz. Für die besondere Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen wurde ihm im Jahr 2013 die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille verliehen.
Im Alter von 75 Jahren hat Reinhard Wiedenmannott den Kampf gegen das Corona-Virus verloren. Mit ihm geht ein großer Pionier der Wasserrettung.

Pressebericht aus dem Alt-, Neuöttinger Anzeiger vom 28. Dezember 2020

Boot droht zu sinken

29. Juli 2020

Im Unterwasser-Innkanal drohte das Boot einer Baufirma zu sinken, da es fast komplett mit Wasser vollgelaufen war. Die Firma ist mit Arbeiten am neuen Wasserkraftwerk beschäftigt.
Wasserretter sicherten das Boot. Anschließend unterstützten wir das Auspumpen des Bootes durch die Verbund Innkraftwerke und schleppten das Wasserfahrzeug anschließend zu einer nahegelegenen Bootseinsetzstelle. Dort konnte das Boot aus dem Wasser genommen werden.

Ölsperre im Innkanal

6. Juli 2020

Wegen eines technischen Defekts gelangte über Nacht eine unbekannte Menge Öl aus einem Töginger Industriegebiet in den Innkanal. Die alarmierte Feuerwehr Töging forderte die Wasserwacht zur Unterstützung mit Boot an.
Die Bootsbesatzung legte einen Ring Ölschlingen um die Einlaufstelle. Anschließend wurde der betroffene Kanal durch die Feuerwehr gespült, um restliches Öl zu entfernen.
Nach zwei Wochen konnte die Ölsperre per Boot wieder entfernt werden.

Vermisstensuche am Inn bei Marktl

3. Juli 2020

Zu einer Vermisstensuche an den Inn bei Marktl wurden zahlreiche Einheiten der Wasserrettung alarmiert. Neben allen SEGn der Kreiswasserwacht Altötting waren auch die Wasserwachten Simbach und Prienbach im Einsatz. Wegen der sehr starken Wasserführung und der einsetzenden Dunkelheit wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet, um das lange Suchgebiet bis zum Kraftwerk Simbach effektiv absuchen zu können.
Der Einsatz wurde gegen 22.00 Uhr erfolglos abgebrochen. Am Tag darauf konnte die gesuchte Person nurmehr tot am österreichischen Ufer aufgefunden werden.

bsh

Schwerer Verkehrsunfall

2. Juli 2020

Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße AÖ 19 zwischen Töging und Wald überschlug sich ein PKW und kam in einem Bachbett zu liegen. Der Fahrer wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt.
Neben Rettungsdienst und Feuerwehren wurden auch Einheiten der Wasserrettung alarmiert.
Vor Ort mussten wir nicht eingreifen, da der Bach wenig Wasser führte und der Patient durch das Wasser nicht akut bedroht war.

Vermisstensuche am Inn

22. Juni 2020

Zur Suche nach einer vermissten älteren Dame aus Altötting wurde auch die Wasserrettung alarmiert.
Die Wasserwachten Töging-Winhöring und Altötting-Neuötting suchten mit drei Booten den Inn zwischen Neuötting und Töging ab. Mit Fußtrupps wurden angrenzende Uferbereiche sowie kleinere Nebengewässer erkundet. Zur Einsatzleitung war der Einsatzleiter Wasserrettung der Kreiswasserwacht Altötting vor Ort.
Aus der Luft kam Unterstützung durch einen Polizeihubschrauber aus München. Daneben waren auch mehrere Rettungshundestaffeln sowie die BRK-Einsatzleitung gefordert.
Nach etwa drei Stunden wurde der Einsatz der Wasserrettung ergebnislos abgebrochen.

ESD Dienstleistungsgruppe spendet für die Wasserwacht

4. Juni 2020

Die beachtliche Summe von 1.200 Euro spendete die ESD Dienstleistungsgruppe an die Wasserwacht Töging-Winhöring.
Damit finanzieren die Wasserwachtler neue Einsatzbekleidung. Der Grund: Im vergangenen Jahr konnten fünf Jugendliche ihre Ausbildung zum Wasserretter erfolgreichen abschließen und rückten damit in die aktive Einsatzmannschaft auf. Pro Einsatzkraft musste die Ortsgruppe Einsatzbekleidung im Wert von 700 Euro beschaffen.
Maximilian Kammermeier, geschäftsführender Gesellschafter der ESD Gruppe, übergab die Spende zusammen mit seiner Lebensgefährtin Viktoria Nees an den Ortsgruppenvorsitzenden Martin Wiedenmannott (ganz rechts).
Mit im Bild auch Ausbilder Michael Gerreser (links) sowie Jung-Wasserretter Tobias Wiedenmannott (2. von rechts), der die neue Einsatzbekleidung präsentierte.